04.05.2010
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meine-energie.de: Energiesteuerermäßigung auch nach 2011 sichern

Energiekonto ist Basis für DIN EN 16001-konformes Energiemanagement

Ohne die Einführung eines zertifizierten Energiemanagements nach DIN EN 16001 kommen „energieintensive“ Unternehmen* ab dem Jahr 2011 nicht mehr in den Genuss von Energiesteuerermäßigungen. Mit dem webbasierten Energiekonto stellt meine-energie.de ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem sich alle wesentlichen Anforderungen an solch ein Energiemanagement schnell und ohne großen Aufwand umsetzen lassen. Mit dem Energiekonto können alle Energieverbräuche im Unternehmen überwacht und somit gezielt gesteuert werden. Auch die anderen Vorgaben der DIN EN 16001 werden vom Energiekonto von meine-energie.de abgedeckt. Dazu gehören sowohl die Dokumentation und Archivierung, als auch das Controlling. Zudem besteht die Möglichkeit, ineffiziente Verbraucher aufzuspüren. Sämtliche dafür nötigen Informationen stellt das Energiekonto über das Portal meine-energie.de sicher, transparent und unternehmensspezifisch zur Verfügung. Die Verbrauchsdaten werden automatisch und tagesaktuell von den jeweiligen Messstellenbetreibern übernommen. Damit entsteht dem Unternehmen keinerlei Zusatzaufwand für die technische Umsetzung der DIN EN 16001 – lediglich die entsprechende Energiepolitik muss entwickelt und im Unternehmen eingeführt werden. „Mit dem Energiekonto ersparen wir den Unternehmen damit nicht nur einen Großteil des Aufwandes für die Umsetzung der DIN EN 16001. Auch die damit verbundenen Kosten sind vergleichsweise niedrig, denn es kann schon ab einer Monatsgebühr von 30 Euro pro Messstelle genutzt werden“, so Dirk Heinze, der Geschäftsführer der Meine-Energie GmbH. 

Die Bundesregierung plant die verbindliche Einführung von Energiemanagementsystemen in der Industrie bis zum Jahr 2013. Ziele sind nicht nur die Reduzierung der CO2-Emissionen und Schonung fossiler Ressourcen, sondern auch die Schaffung energetischer Transparenz und einer höheren Sicherheit. Für die Startphase wurde ein vierstufiges Einführungsmodell entworfen. Dieses sieht die Förderung der Einführung und Ausbildung, sowie Entwicklung von Werkzeugen vor. Spätestens ab 2011 muss die Energiedatenaufnahme abgeschlossen werden und die Energiemanagementstrukturen funktionieren. Bis 2012 sollen dann die Managementprozesse zur kontinuierlichen Verbesserung eingeführt werden. Ab 2013 schließlich müssen die Energiemanagementsysteme funktionieren und jährlich geprüft und zertifiziert werden.

Mit dem Energiekonto erfüllen Unternehmen alle wichtigen Anforderungen, die für eine solche Zertifizierung erforderlich sind. Neben dem Verwalten und Sammeln von Energiedaten lassen sich der Verbrauch und die damit verbunden Kosten transparent darstellen. Das Energiekonto unterstützt auch die Entwicklung und Auswertung geeigneter Kennzahlen, das Durchführen von Benchmarks und die Vertragsverwaltung. Auf diese Weise können der Energieeinsatz rationalisiert und die Betriebskosten gesenkt werden.

* Energieintensive Unternehmen

Als energieintensiv gelten Unternehmen, die

  • mindestens 250 Personen beschäftigen und entweder einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro erzielen oder deren Jahresbilanz sich auf mehr als 43 Millionen Euro beläuft, 

    oder
  • unterhalb der Größenklasse nach Nummer 1 mindestens 50 Personen beschäftigen und deren Jahresumsatz oder Jahresbilanz 10 Millionen Euro übersteigt.


Besondere Ausgleichsregelung gemäß §40 EEG für das Produzierende Gewerbe wenn:

  • Stromverbrauch größer 10 GWh/a
  • Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung des Unternehmens größer 15 Prozent

 

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